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Bei Bierwagen gibt es verschiedene Spurweiten - und mit Sicherheit mehr als eine Marke. (Fotos: Attenhauser)Ob der Gerstensaft nun als Fass oder Flasche geladen ist: Bierwagen sind ein Erfolgsgarant auf den Modellbahnen dieser Welt. Die Geschichte der Bierwagen reicht in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Die Dortmunder Union Actien Brauerei wurde in den 1870er Jahren gegründet. Das „U“ wirkt noch heute perfekt in vielen Modellbahn-Größen, wie hier in Z, N und H0. Der alte Gär- und Lagerkeller mit dem großen „U“ auf dem Dach hat sich für mich heute als eines der Wahrzeichen der Stadt Dortmund etabliert. Irgendwie scheinen die Bierwagen heutzutage aus der Bahnlandschaft verschwunden zu sein. Schade eigentlich!
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Vergleich einer 110er mit einer nach Jahrzehnten entstandenen Neuauflage
Links das alte Modell, rechts die Neuauflage - die Betriebsnummern sind unterschiedlich. (Foto: Attenhauser)Die blaue 110er – mir ist diese Modellbahn-Lok ein ganz besonderer Schatz. Sie war die erste, schleppte Güterwaggons und Fernzüge auf Metall-Gleisen über meine H0-Welt. Die kleine Anlage mit dem zweigleisigen Bahnhof Steinheim existiert nur mehr in der Erinnerung, ebenso der zweiständige Lokschuppen, der über Jahre Heimat nur für eine einzige Lok war. Es gab noch eine Wassermühle, in der tatsächlich Wasser floss, und eine Mühle, deren Flügel sich drehen konnten.
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Rote Lokomotiven waren schon immer ein Hingucker - ob bei der großen Eisenbahn oder der kleinen Modellbahn. Diese H0-Diesel-Lokomotiven von Märklin erinnern mich an eine Zeit, als die Bahn mehr als heute für Service und Pünktlichkeit stand. Vielleicht wird das ja mal wieder ...
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Selbst ein Kleinbahnhof wird im Kleinen ganz groß. Das Beispiel Bahnhof Lederhose in Thüringen verdeutlicht dieses Problem, hier nachgestellt im Maßstab 1:87. Eine Zeichnung aus dem Buch „Gleispläne für die Modelleisenbahn“ von Günter Fromm (transpress-Verlag, Stuttgart, 1997 – vor allem ältere Gleispläne kleinerer Bahnhöfe, lesenswert!) hat die Streckenlängen in etwa vorgegeben. Die Grafik wurde am heimischen Computer erstellt, für den schnellen Modellaufbau am Boden das Märklin C-Gleis verwendet – bedingt durch das Modellgleis mit anderen Weichenwinkeln als im Original. Allerdings verkürzt dies die Gesamtlänge nicht wesentlich.
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Rangieren von einem Gleis zum anderen und schließlich zur Zugzusammenstellung für eine Weiterfahrt - das Grundprinzip sieht Handkupplungen oder digitale Kupplungen vor. Ein kleiner Gleisplan für ein Rangierspiel – die Idee stammt vom legendären US-Modellbahner John Allen. Seine als „Time Saver“ bezeichnete Idee stammt aus den 1970er Jahren. Zweck ist es, Rangieraufgaben wie Zugzusammenstellungen mit möglichst wenig Schritten umzusetzen. Spiel und Gleisplan lassen sich den jeweiligen Gegebenheiten anpassen und als Landschaft mit Gebäuden gestalten, beispielsweise als Werksbahn, Hafenbahn oder als einfacher kleiner Güterbahnhof. Es funktioniert analog wie digital gesteuert mit „Handkupplung“, mit Kupplungsgleisen oder mit einer automatischen Kupplung ausgestatteten Lokomotive. (English Version)